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Die Verkündung der Aufgabe

Es ist punkt 18:00 Uhr auf der Mühlenwiese in Heiligenrode. Nicht nur ein geheimer Agent taucht auf, sondern eine ganze Schar an dunkel gekleideten „Agenten“ mit Sonnenbrillen und Hüten stehen vor den Jugendlichen, die mit großer Spannung auf die Verkündung der Aufgabe warten.

Katharina Altevogt war die Auserwählte der Landjugend die jetzt herausfinden sollte, bei wem sich jetzt die geheime Aufgabe versteckt. Nachdem sie fünf leere Umschläge „gefunden“ hatte, gab es dann den entscheidenden Umschlag mit der darin enthaltenen Aufgabe.

Die Niedersächsische Landjugend hatte gemeinsam mit dem Rat der Gemeinde eine Aufgabe auserwählt. Die Landjugend hatte im Vorfeld den Wunsch geäußert etwas handwerkliches zu bewältigen. „Mit dieser Aufgabe hat die Gemeinde genau unseren Geschmack getroffen“, zeigten sich die Mitglieder der Heiligenroder Landjugend äußerst erfreut.

Erbaut werden soll eine Grillhütte, die am „alten Sportplatz“ gegenüber der Schießhalle des Heiligenroder Schützenvereins ihren Platz finden soll. Aber nicht nur eine einfache Grillhütte soll erbaut werden, sie muss mindestens 5x5 Meter groß sein und der Grill muss gemauert werden und der Boden muss gepflastert werden. Zudem soll auch an einen Strom- und Wasseranschluss gedacht werden. Zu alledem soll die Hütte natürlich abschließbar sein.

Eingeweiht werden soll die Hütte am Sonntag (gleichzeitig auch Ende der 72 Stunden Aktion) mit einer großen Grillfeier für die Öffentlichkeit. Dann soll die Hütte auch offiziell an die Bevölkerung „übergeben“ werden. Hierzu sind alle Bewohner der Gemeinde Stuhr herzlich eingeladen gemeinsam mit der Landjugend den Bau „abzunehmen“.

„Es ist nicht viel Zeit um dieses doch recht große Vorhaben zu bewältigen, es muss an vieles gedacht werden, damit nachher auch alles gelingt“, beschreibt Henning Cohrs die ersten Eindrücke nach der Aufgabenübergabe.

Vor allem sind bei der Aufgabenstellung handwerkliche Tätigkeiten gefragt. „Wir haben Zimmermänner, Landwirte, Elektriker und Klempner, leider haben wir keinen Maurer und keinen Pflasterer und leider auch keinen Dachdecker, die brauchen wir aber dringend. Es wäre super wenn sich jemand aus der Bevölkerung findet, der uns unterstützen kann“, beschreibt Torsten Alves das erste aufkommende Problem.

Direkt nach der Aufgabenverkündung setzte sich das Organisationsteam in der Pfarrscheune in Heiligenrode zusammen um die ersten Aktionen zu koordinieren. Es wurde ein Büro in der Schützenhalle eingerichtet, ein Minibagger, ein Radlader, mehrere Trecker mit Anhängern rückten bereits eine Stunde nach Aufgabenvergabe an der „Einsatzstelle“ an um direkt mit der Arbeit zu beginnen.

Nach der Aufgabenverkündung hat die Landjugend genau 72 Stunden Zeit die Aufgabe zu erfüllen. Wie sich die Jugendlichen die Zeit einteilen steht ihnen komplett frei. Fest steht nur dass die Hütte am Sonntag um 18:00 Uhr fertig sein muss. Die Landjugend zeigte sich am Abend zuversichtlich die gestellte Aufgabe zu bewältigen.